Kurpark

Eine Insel der Ruhe, eine grüne Oase eröffnet sich für den, der aus der quirligen Altstadt von Bad Salzuflen kommt und entlang der Gradierwerke in den Kurpark gelangt. Ein paar Gehminuten vom Stadtkern entfernt ist auf 10 Hektar eine sehenswerte Parkanlage zu finden: Bunt bepflanzte Blumenbeete, weite Rasenflächen mit wunderschönen Solitärgehölzen, Wasserbecken, Fluss und See, Ruhezonen und Spazierwege.
Im Wesentlichen ist der Kurpark Bad Salzuflen so erhalten, wie er vom Fürstlichen Hofgärtner Johann Georg Kahl 1907 zwischen Kurhaus, Gradierwerk und dem Flüsschen Salze angelegt wurde. Der Kurpark hat zu jeder Jahreszeit seine besonderen Reize. Im Winter lassen sich blühende Sträucher wie zum Beispiel die Zaubernuss finden und die Struktur der Solitärgehölze bewundern.
Im Frühjahr finden sich auf den Rasenflächen unter alten Bäumen große Inseln mit Frühblühern wie Krokus und Winterling, Scilla und Perlhyazinthe, Narzisse und Tulpe. Sie werden abgelöst von der Rhododendren- und Azaleenblüte und später von üppigen sommerlichen Staudenbeeten und Bepflanzungen. Im Spätsommer sind die großen Dahlienanpflanzungen eine Augenweide, und im Herbst leuchtet das Laub von heimischen und exotischen Sträuchern und Bäumen in den schönsten Farben.
Vom Wechsel der Jahreszeiten unberührt sind die Wasserläufe und Seen und vor allem der Tempel des Leopold-Sprudels mitten im Kurpark, der zum Wahrzeichen der Stadt geworden ist. Kurhaus und Kurtheater aus dem 19. Jahrhundert sowie Wandelhalle, Konzerthalle und Europas modernstes ErlebnisGradierwerk umrahmen die Anlage.
Kurparksee
1907 wurde der Kurpark vergrößert und ein kleiner See angelegt. Ein Jahr später wurde der kleine See von einheimischen Zieglern und Reservisten zu einem großen See ausgeschachtet und bis Mitte der 60er Jahre immer wieder ausgebaut bis letztlich regelrechte "Flottenverbände" von rudernden und paddelnden Kurgästen in kleinen Booten auf dem See unterwegs waren. In den 60er Jahren wurden dann allerdings die Ruderboote aus dem Verkehr gezogen.
Seit dem Frühjahr 2001 schwimmen die Boote auf dem Kurparksee wieder. Zehn Holzboote wurden nach Plänen aus dem 19. Jahrhundert rekonstruiert und neu gebaut. Ruderpartien auf dem See erfreuen sich seither wieder, wie zu Zeiten um die Jahrhundertwende, großer Beliebtheit und sind eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.
Von Ende April bis Ende Oktober stehen die Ruderboote für romantische Ausflüge zur Verfügung und können auf der Seeinsel gemietet werden. Nach der Ruderpartie kann man direkt am See in Bad Salzuflens größtem Biergarten Platz nehmen und entspannen .




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