Staatsbad Salzuflen GmbH_ECARF_Rezertifizierung

Bad Salz­uflen darf sich wei­ter „All­er­gi­k­er­freund­li­che Kom­mu­ne“ nen­nen

Erfolgreiche Rezertifizierung mit ECARF

Bad Salzuflen, Juni 2019


Erfolgreiche Rezertifizierung:
Bad Salzuflen darf sich weiter „Allergikerfreundliche Kommune“ nennen  

Es ist vollbracht: Bad Salzuflen hat das Rezertifizierungsverfahren für das Prädikat „Allergikerfreundliche Kommune“ erfolgreich durchlaufen und darf sich weiter mit dem ECARF-Siegel schmücken. Neben den bereits ausgezeichneten Betrieben aus den Sparten Hotel, Gastronomie, Lebensmittel-Einzelhandel und Friseur ist sogar ein Neuzugang zu verzeichnen: das Café Tante Emma.

„Die Zertifizierung zur Allergikerfreundlichen Kommune als erstes Thermal- und Soleheilbad in Deutschland war für uns 2015 ein gesundheitstouristischer Meilenstein. Dass wir dieses Gütesiegel, das die Lebensqualität von Menschen mit Allergien deutlich erhöht, erneut erhalten, unterstreicht und stärkt unsere Kompetenz, Allergikern einen möglichst beschwerdefreien Urlaub anzubieten. Dieses Alleinstellungsmerkmal hebt uns ab aus dem vielfältigen touristischen Angebot in Ostwestfalen-Lippe, Nordrhein-Westfalen und weit darüber hinaus. Die erfolgreiche Rezertifizierung ist eine Motivation, in Zukunft noch stärker auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Gäste einzugehen“, sagt Stefan Krieger, Geschäftsführer der Staatsbad Salzuflen GmbH. 

Das Staatsbad Salzuflen befindet sich mit anderen zertifizierten Gemeinden in Deutschland in bester Gesellschaft. Vor vier Jahren wandte sich die Kommune zum ersten Mal an die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF), um ihren Gästen ein möglichst allergenarmes Umfeld bieten zu können. Das Verfahren ist zeitaufwändig, da alle interessierten Betriebe einzeln besucht und über die notwendigen Verbesserungsmaßnahmen in Kenntnis gesetzt werden müssen. Wichtig ist es dabei, Betriebe aus unterschiedlichen Sparten mit ins Boot zu holen. Auf diese Vielfalt legt die ECARF-Stiftung Wert.

„Die regelmäßige Überprüfung der Betriebe und Tourismusverantwortlichen soll bei Urlaubsgästen für die nötige Transparenz sorgen, Betrieben außerdem Know-how und Sicherheit geben. Dass sich unsere etablierten Allergiker-Betriebe sowie ein weiteres Unternehmen anhand einer umfassenden Checkliste der umfassenden und strengen Leistungsüberprüfung unterzogen haben, ist ein Beleg für die große Akzeptanz des Gütesiegels. Besonders freut mich die Vielfalt der Branchen, die sich daran beteiligt haben. Somit bilden wir die gesamte touristische Servicekette ab – vom Hotel, über das Restaurant bis hin zu Supermarkt, Bäckerei und Friseur“, so Stefan Krieger.

Ein weiteres Kriterium bezieht sich auf die Neubepflanzungen innerhalb des Stadtzentrums: So dürfen ausschließlich pollenarme Pflanzen von zertifizierten Betrieben verwendet werden. Das bedeutet für viele Allergiker schon einmal eine enorme Entlastung.

Eine rauch- und haustierfreie Umgebung, die genaue Kennzeichnung von allergenhaltigen Speisen, ein gesondertes Nahrungsmittelangebot für Allergiker sowie möglichst teppichfreie Böden sind weitere Maßnahmen, mit denen teilnehmende Hotels, Restaurants oder Supermärkte punkten können.

Weiterhin veranstaltet die ECARF Schulungen für die Mitarbeiter der Kommune sowie aller teilnehmenden Betriebe, die bei jeder Rezertifizierung wiederaufgefrischt werden müssen. So besuchte jüngst Key-Account-Manager Matthias Colli von der ECARF-Stiftung das Staatsbad Salzuflen, um einen Teil der zu rezertifizierenden Gaststätten, Hotels und Geschäfte aufzusuchen und diese zu beraten und zu beurteilen. Weiterhin kümmerte sich Colli um die umfangreichen Schulungsmaßnahmen.

Und das, wie sich zeigt, mit großem Erfolg: Bad Salzuflen darf sich nun für weitere zwei Jahre mit dem Titel „Allergikerfreundliche Kommune“ schmücken. Die entsprechenden Betriebe sind mit dem ECARF-Siegel ausgezeichnet worden, das gut sichtbar in deren Eingangsbereichen sowie auf den jeweiligen Webseiten zu finden ist.

„Ich bin mir sicher, dass die Bestätigung des ECARF-Siegels für Bad Salzuflen erneut eine Signalwirkung haben wird sowohl für Gäste als auch für all jene heimischen Unternehmen, die sich bislang noch nicht zu einer Beteiligung durchringen konnten. Ich sehe uns als Staatsbad und Destination in der Pflicht, umfassende Allergiker-Konzepte für Betroffene anzubieten und demzufolge Leitern und Mitarbeitern auch in Zukunft die positiven Aspekte einer Zertifizierung hervorzuheben und weiter nachhaltig dafür zu werben. Denn: Das Potenzial, neue Gäste zu begeistern ist zudem groß – in nahezu jeder Familie in Europa lebt mindestens ein Allergiker“, so Stefan Krieger.

Teilnehmende Betriebe: Salinen-Café, Café Tante Emma, Best Western Plus Hotel am Ostertor, Ferienwohnung Das Stadthaus, Pension Haus Erdbrügger, Ferienwohnung Rote Schule, Ferienwohnung Meier-Althof, Hotel Römerbad, Kurpark-Hotel, Pension Haus Hansa, Pension Kurparkhaus, Hotel Rosengarten, Maritim-Hotel Bad Salzuflen, Altstadt-Palais Lippischer Hof, Hotel Arminius, Hotel Stadt Hamburg, Ferienwohnung Tal-Residenz, Pension Haus Europa, Café Rosenbogen, Landrichingers Alexandra, Ratskeller, Wüstener Krug, Lippischer Hof, Edeka Langestraße, Der Biomarkt und Friseur Team Eickhoff.


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Bad Salzuflen hat das Rezertifizierungsverfahren für das Prädikat „Allergikerfreundliche Kommune“ erfolgreich durchlaufen und darf sich weiter mit dem ECARF-Siegel schmücken. Unser Foto entstand vor der Tourist Information und zeigt (von links): Stefan Krieger (Geschäftsführer Staatsbad Salzuflen GmbH) und Matthias Colli (ECARF Institute GmbH).

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Bad Salzuflen hat das Rezertifizierungsverfahren für das Prädikat „Allergikerfreundliche Kommune“ erfolgreich durchlaufen und darf sich weiter mit dem ECARF-Siegel schmücken. Unser Foto zeigt (von links) Stefan Krieger (Geschäftsführer Staatsbad Salzuflen GmbH) und Matthias Colli (ECARF Institute GmbH) vor einem der drei Gradierwerke in Bad Salzuflen, die ein Symbol der Stadt und zugleich ein wichtiger Bestandteil des Gesundheitsangebots sind. Bis zu 600.000 Liter Sole rieseln täglich über die Schwarzdornwände der Gradierwerke und sorgen für ein Klima wie an der See.

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