Historische Altstadt

Salzuflen gehört zu den ältesten Salzgewinnungsstätten im deutsch-sprachigen Raum. Zwischen 1036 und 1051 schenkte der Paderborner Bischof Rotho dem Kloster Abdinghof eine Salzstätte in Uflen („locum salis in Uflon"). 1488 erhielt Salzuflen durch den lippischen Landesherrn Bernhard VII. die Stadtrechte. Da Salzuflen das Salzmonopol in Lippe besaß und der Handel mit dem „weißen Gold" auch über die Landesgrenzen hinaus florierte, gelangte der Ort zu bemerkenswertem Reichtum.

Vom Wohlstand der Salzufler Bürgerschaft im 16. und frühen 17. Jahrhundert zeugen noch heute die vielen im Stil der Renaissance errichteten Bauten in der historischen Altstadt. Als Medizinalrat Dr. Heinrich Hasse 1817 die Einrichtung einer Badeanstalt beantragte, begann der Aufschwung als Badeort. Bereits im folgenden Jahr wurde der Badebetrieb aufgenommen.

Der attraktive Stadtkern fügt heute alt und neu harmonisch zusammen: Eine weitläufige Fußgängerzone führt an den alten Bürgerhäusern vorbei, Geschäfte, Boutiquen, Restaurants und Cafés laden zum Einkaufen und Genießen ein. Über der Altstadt erheben sich die Bad Salzufler Kirchen. Der Salzhof, die „gute Stube“ der Stadt, erzählt von der Salzgewinnung in früheren Zeiten und beherbergt heute Markt und Stadtfeste. Und mitten durch die Stadt fließt die Salze, von Grün umgeben.

Alter Markt in Bad Salzuflen

Alter Markt

Fachwerkhaus am Hallenbrink

Fachwerkhaus am Hallenbrink

Fachwerkensemble Lange Straße

Fachwerkensemble Lange Straße

Salzekanal

Salzekanal

Skulpturen am Giebel

Skulpturen am Giebel

Fachwerk Fassade

Fachwerk Fassade

Bad Salzuflen Panoramen

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(Bildrechte: Cityguide AG)

Panorama Salzhof mit Paulinenquelle

Panorama Salzhof mit Paulinenquelle

Panorama Alter Markt mit hist. Rathaus

Panorama Alter Markt mit hist. Rathaus

Panorama Alter Markt mit hist. Rathaus

Panorama Alter Markt mit hist. Rathaus

Panorama Alter Markt mit hist. Rathaus

Panorama Alter Markt mit hist. Rathaus

Geschichte und Geschichten

Kegeldach des Katzenturms in Bad Salzuflen

Kegeldach des Katzenturms

Der Katzenturm war einst Teil eines „Frühwarnsystems“. Er stand auf dem höchsten Punkt der Stadtbefestigung. Von hier aus konnte man das Vorfeld der Stadtmauer bestens überblickenund z.B. heranrückende Truppen rechtzeitig erkennen. Die Bezeichnung „Katzenturm“ hat im Übrigen nichts mit unserem Haustier zu tun.

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Der Name ist aller Wahrscheinlichkeit nach auf das mittelhochdeutsche Wort „Katte“ zurückzuführen, was nichts anderes bedeutet als Schanze. Der Name des Turms gibt uns also einen Hinweis auf seine frühere Funktion. Zeitweise nannte man den Katzenturm auch „Diebsturm“, weil hier kleine Gauner und Diebe in einer Arrestzelle ihre Strafe absitzen mussten. Die Tür zur einstigen „düsteren Kammer" gibt es heute noch - sie liegt ebenerdig zur Turmstraße hin.

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Historische Stadt- und Ortskerne

Bad Salzuflen ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Historischer Stadt- und Ortskerne in Nordrhein-Westfalen.

Die Mitgliedskommunen dieser Arbeitsgemeinschaft haben es sich zur Aufgabe gemacht, umfassende Erneuerungsprogramme zur Pflege und Unterhaltung ihres historischen Erbes zu realisieren.

Näheres erfahren Sie auf www.hist-stadt.nrw.de.