Leo­pold-Ther­mal­spru­del (im Kur­park)

32105 Bad Salzuflen
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Der Leopold- Thermalsprudel, auch kurz Leopoldsprudel genannt, ist das bekannte Wahrzeichen des Kurortes. Eingebettet im Kurpark, ist er übrigens auch die älteste der Salzufler Thermalsole-Quellen.

Mit seiner Erschließung beginnt Salzuflen als Thermalbad seine dritte Entwicklungsphase. Durch ihn wurde aus dem einstigen fürstlichen Solebad das heutige Thermalbad mit den Hauptindikation Herz und Kreislauf. Taufpate und Namensgeber des Sprudels war der letzte regierende Fürst, Leopold IV zur Lippe (1871 – 1949).

Interessanterweise hätte Salzuflen schon viel eher über diesen Sprudel verfügen können, hätte die lippische Rentkammer sich bereit erklärt, Versuchsbohrungen finanziell zu unterstützen. Bereits im Jahr 1896 hatte der damalige Salinenleiter Sachse auf das Aufsteigen von Kohlesäurebläschen im Kurpark hingewiesen. Doch scheute man die Kosten. So wurde der Leopoldsprudel erst 1906 erschlossen:

Aus einer Tiefe von 534 Metern sprudelte mit 25 Grad Celsius die erste Salzufler kohlensäurehaltige Thermalquelle hervor mit 1.500 bis 2.000 Liter pro Minute. Tausende strömten am ersten Wochenende seiner Erschließung in den Park, um den neuen Sprudel zu bewundern.

In den Jahren 2017 - 2019 wurde der Brunnenkopf und die Bohrung des Leopoldsprudels umfangreich saniert. Die Bohrlochtiefe wurde durch Verfüllung auf 265 m reduziert, da unterhalb keine Aktivität mehr zu verzeichnen war.  Der Brunnenkopf schiebert den Ausstrom derzeit ab. An ihm steht derzeit ein Druck von ca. 2,6 bar an. Die Schüttung läge bei freiem Auslauf bei ca. 60.000 Litern pro Stunde. Die Temperatur der Sole beträgt 20,3 °C.

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Leopold-Thermalsprudel
32105 Bad Salzuflen