Pau­li­nen­quel­le auf dem Salz­hof

32105 Bad Salzuflen
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Mitten auf dem Salzhof liegt die älteste genutzte Solequelle der Stadt. Bereits im 11. Jahrhundert wurde nachweislich durch das Sieden des Quellwassers Salz im heutigen Stadtgebiet gewonnen. In der ältesten Erwähnung des „locum salis in uflon“ wird die Quelle auf dem Salzhof indirekt durch das Salzwerk benannt und dokumentiert so die mehr als 1000-jährige Nutzung dieser Quelle.

1802 wurde die Quelle mit einer Finanzierung durch die Fürstin Pauline neu erschlossen – zu jener Zeit die einzige erschlossenen Sole- bzw. Heilquelle im Stadtgebiet. Das Heilbad Salzuflen gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, jedoch war die Bohrung zur Sicherung der Sole für die Salzgewinnung sehr wichtig. Das Bohrloch reicht 63 Meter tief in die Erde. Mit einem Mineralgehalt von 7,6 Prozent und 1.540 Milligramm freiem Kohlendioxid pro Kilogramm ist die Paulinenquelle eine Kohlensäure-Sole.

Im Jahr 1818 füllte die Sole nicht nur die Siedepfannen, sondern versorgte auch die ersten Badewannen der Solbadeanstalt auf dem Salzhof mit dem notwendigen therapeutischen Solewasser. Als das erste Badehaus am Salzhof erbaut wurde, reichte man den kurenden Gäste nicht nur therapeutische Bäder sondern auch das Quellwasser als Kurgetränk - so versorgte die Solequelle rund 60 Jahre den Brunnenausschank im ersten Badehaus der Stadt.

Benannt ist die Quelle nach der sozial engagierten, äußerst fortschrittlichen Fürstin Pauline zur Lippe (1769 bis 1820) und wird heute als Gradierquelle genutzt.

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Paulinenquelle auf dem Salzhof
32105 Bad Salzuflen

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