Gus­tav-Horst­mann-Spru­del

32105 Bad Salzuflen
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Die tiefste, salzhaltigste, wärmste und übrigens auch in ihrer Erschließung teuerste Quelle ist der Gustav-Horstmann-Sprudel. 1919 begannen die Bohrarbeiten, in deren Zuge in 375 Metern Tiefe eine kohlensäurehaltige Solequelle ermittelt wurde. Die Bohrungen stellten sich jedoch als äußerst schwierig heraus, da Gesteinsbänke aus Quarz von hoher mineralischer Härte die Bohrkronen rapide abnutzten und dadurch einen hohen Diamantenverschleiß verursachten.

Bei einer Sanierung im Jahre 1967 wurde das Bohrloch mit den härtesten Bohrmeißeln der Welt, eigens aus den USA eingeflogen, "aufgewältigt" - wie Fachleute sagen. 1969 war die Neufassung dann beendet, sodass folgende Hauptdaten des Gustav-Horstmann-Sprudels ausgewiesen sind:

  • Schüttung von 90.000 Litern pro Stunde mit einem Mineralgehalt von 10,9 Prozent,
  • Auslauftemperatur von 37,5 Grad Celsius und
  • Kohlendioxid-Gehalt von 2.867 Milligramm pro Kilogramm.

Die Quelle kommt aus einer Tiefe von 1.018 Metern und speist heute die Thermalsolebecken der VitaSol Therme.

Einen berühmten Namen trägt dieser Sprudel, den Namen einer das Staatsbad prägende Person: Kurdirektor Gustav Horstmann. Rund 40 Jahre prägte er als Direktor der Salinen- und Badeverwaltung die Geschicke des Kurortes. Auf eben seinen Antrag hin wurde Salzuflen offiziell im Jahr 1914 das „Bad“ verliehen.

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Gustav-Horstmann-Sprudel
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