Neu­brun­nen

32105 Bad Salzuflen
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Als einziger der heutigen Bad Salzufler Heilquellen liegt der Neubrunnen nicht im Bereich des heutigen Kurparks und Landschaftsgartens. Als "Außenseiter" befindet er sich westlich des Salzetales an der Ecke Goethestraße/Obernbergstraße. Alle anderen acht Quellen liegen allesamt im Salzetal. Die geologischen Bedingen sind dort günstig und besonders erfolgversprechend für Bohrungen.

In der Hoffnung auf die Erschließung einer Süßwasserquelle wurde im Jahre 1913 an der Ecke Goethestraße / Obernbergstraße eine Bohrung vorgenommen. Allerdings stieß man in 54 Metern Tiefe auf eine schwache, nur einprozentige Sole, die dann das Angebot des Salzufler Brunnenausschankes erweiterte. Ganz in der Nähe der Bohrung wurde ein kleines Gebäude für den Ausschank errichtet. Dieser Brunnen erfreute sich so großer Beliebtheit, dass schon kurze Zeit später damit begonnen wurde, den Brunnen in Flaschen abzufüllen und zu vermarkten. Der Versand des Neubrunnens war ein großer Erfolg, jedoch nicht für lange Zeit.

Anfang der 1940er Jahre stieg der Mineralgehalt bis auf 2,8 Prozent, sodass Ende des Zweiten Weltkrieges der Brunnenversand und 1955 auch der örtliche Ausschank eingestellt wurden. Der Neubrunnen wurde fortan nur noch für schwache therapeutische Solbäder und später ausschließlich für die Gradierwerke eingesetzt. 

Das historische Foto zeigt das ehemalige Brunnenhäuschen.

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